Offene Bildungsressourcen – oder "OER" für "Open Educational Resources"

Offene Bildungsressourcen – oder „OER“ für „Open Educational Resources“ sind Bildungsmaterialien und -software, die offen lizenziert sind. Das heißt, solche offenen Bildungsressourcen stehen nicht nur kostenfrei im Web zur Verfügung, sondern dürfen auch genutzt, modifiziert und wiederveröffentlicht werden. Jöran Muuß-Merholz ist ausgewiesener Experte im Feld und hat nun in zweifacher Hinsicht Erfolge zu vermelden: Erstens ist mit seinem neuen Buch „Freie Unterrichtsmaterialien finden, rechtssicher einsetzen, selbst machen und teilen“ ein ausführlicher Ratgeber für Lehrer/innen in deutscher Sprache erhältlich, die ganz praktisch mit OER arbeiten möchten. Man kann das Buch, das im Beltz-Verlag erschienen ist, aber nicht nur für knapp 20 Euro im Buchhandel gedruckt erwerben: Das komplette Buch steht auch selbst als OER zur Verfügung (CC BY-SA-4.0 und abweichende CC-Lizenzen), das PDF ist frei verfügbar (Link zum pdf). Das heißt, die Buchtexte und Anleitungen können wiederum selbst für eigene/adaptierte Anleitungen unter der Bedingung der CC-BY-SA-4.0-Lizenz adaptiert werden. (Übrigens: Das gilt auch für die Beiträge hier im Praxisblog Medienpädagogik). Wie das geht? Steht im Buch!

Leider ist gerade das Cover von der offenen Lizenzierung ausgenommen –  die Praxis von OER ist für Verlage dann wohl auch weiterhin noch eine Herausforderung („Die für die Print- und E-Book-Version verwendete Grafik von Anna-leni (Getty Images) als Bestandteil des Buchcovers steht nicht unter der freien Lizenz“).

Dieser Artikel steht unter der Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 international . Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Sandra Schön für medienpaedagogik-praxis.de